Technik

ConstaLED zeichnet sich vor allem durch seine einzigartige Technik aus. Denn alle ConstaLED-Komponenten arbeiten auf Basis einer 24 V Konstantspannung und nutzen die sog. Pulsweitenmodulation (PWM). Hierdurch lassen sich hervorragende Ergebnisse in Bezug auf die Dimmqualität und Homogenität der Beleuchtung erzielen.

Darüber hinaus können durch die Verwendung der energieeffizienten LEDs erhebliche Einsparungen generiert werden.

Warum 24 V Konstantspannung?

Geht es um die Installation einer Beleuchtungssteuerung, treten bei vielen Systemen immer wiederkehrende Probleme auf. In den meisten Fällen werden die Nutzer durch eine fehlende oder ungenaue Skalierbarkeit, Kompatibilität und Flexibilität enttäuscht. Nach der Installation treten dann in vielen Fällen Probleme mit der Dimmfunktion, wie Flackern oder Zeitverzögerungen, bei der Steuerung auf.

Eine ganzheitliche Lösung dieser Ungenauigkeiten wird bei ConstaLED durch die Verwendung einer 24V Konstantspannungs-Technik erreicht. Neben der einfachen Installation dieses Systems lässt es sich optimal skalieren und ist mit nahezu allen anderen Techniken kompatibel. Dies führt zu mehr Flexibilität und der Möglichkeit, die Beleuchtung noch individueller zu gestalten. Hierzu zählt auch ein lineares und flackerfreies Dimmen von 0,1 bis 100%. Aufgrund des geringen Energieverbrauchs lassen sich auch die Themen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung zu den Kernelementen von ConstaLED zählen.

Wie funktioniert Pulsweitenmodulation (PWM)?

Bei der sogenannten Pulsweitenmodulation (kurz PWM) wird das Licht viele hunderte bis tausende Male in der Sekunde ein- und ausgeschaltet. Man spricht hier auch von der sogenannten PWM-Frequenz. Die Schaltzyklen schaden nicht der hohen Lebensdauer. Sie haben im Gegenteil eine sehr positive Auswirkung auf das resultierende Dimmergebnis. Aufgrund des schnellen Schaltens, dem sogenannten Pulsen, kann das menschliche Auge nicht mehr wahrnehmen, dass das Licht im Grunde an- und ausgeschaltet, also gepulst wird. Das Auge nimmt durch die schnelle Pulsung nur den mittleren Lichtanteil wahr, wodurch das Gefühl des „Dunkler- und Hellerseins“ entsteht. Durch die Variation der Frequenz, also der Zeit, in der die LED an- bzw. ausgeschaltet ist, kann somit das Dimmlevel extrem präzise eingestellt werden. Dies führt zu einer sehr guten, konstant reproduzierbaren und vor allem tief einstellbaren Dimmung.

Durch PWM ist es also möglich, auch im extrem niedrigen Dimmbereich noch flackerfreies Licht zu produzieren. Gerade in der Wohnanwendung ist der niedrige Dimmbereich (<5 %) der eigentlich wichtige, denn das menschliche Auge adaptiert bei Dunkelheit sehr gut, stellt sich also schnell auf Umgebungshelligkeiten ein. Nachts lässt sich so Blendung vermeiden. Beim Einschalten des Lichts kann dieses stufenlos aufgedimmt werden, sodass das Auge sich langsam an das steigende Lichtlevel gewöhnt, ohne sofort der vollen Helligkeit ausgesetzt zu sein. Abgesehen davon ist gedimmtes Licht wesentlich angenehmer und wirkt auf den Nutzer sehr komfortabel und hochwertig.